UNFRUCHTBARKEITSDIAGNOSTIK
Mit Hilfe der modernsten Diagnostikmethoden kann man individuell für jedermann
den Unfruchtbarkeitsgrund feststellen und die beste Behandlung empfehlen. Sogar
in den Fällen, wenn keine spezifische Störung festgestellt wurde, können die
heutigen Reproduktionstechnologien einem kinderlosen Paar helfen, Familie zu
werden. Das ist eben eine gute Nachricht für die Paare, die Schwangerschaft nicht
erreichen können.
Um den Grund für die Unfruchtbarkeit zu finden, müssen wir vier kritische Zonen
untersuchen, die für das Zeugen unbedingt nötig sind, das sind Eizellen, Samen,
fallopiäre Tuben und Gebärmutter. Bei den Tests, die den Patienten often endlos
scheinen, wird im Großen und Ganzen eine dieser Zonen untersucht. In der Ursachenverteilung
bei unerfülltem Kinderwunsch liegt in etwa 40 Prozent der Fälle die Störung ausschließlich
bei dem Mann, bei 40 Prozent liegt es an der Frau und in 10 Prozent bei den beiden Partnern.
Manchmal kann man sogar nach mehrfachen komplizierten Tests nicht feststellen,
wo der Grund der Unfruchtbarkeit liegt (10 Prozent der Fälle), hier spricht man
von der sogenannten ungeklärten Unfruchtbarkeit.
Vor den Tests sammelt der Artzt die ganze medizinische Geschichte des Paares und
führt eine medizinische Untersuchung beider Partner durch, um festzustellen, was
die Unfruchtbarkeit bedingt. Der Arzt muss ausführliche Informationen über den
Zyklusablauf der Frau, Krankheiten und vorherige chirurgische Eingriffe bei den
beiden Partnern bekommen, so seien Sie bitte bereit, alle dieser Fragen zu beantworten.
Viele Kliniken geben ihren Patienten einen Fragenbogen, den die Patienten füllen müssen.
Medizinische Untersuchung leistet dem Artzt die notwendige Information auch, dabei
wird besondere Aufmerksamkeit unnormaler Behaarigkeit einiger Zonen, äußerst
öliger Haut oder Milchausscheidungen aus der Brust geschenkt.
Trotzdem bedarf es für viele Paare ausführliche Tests, um did Diagnose festzustellen.
Bei der Durchführung dieser speziellen Tests werden alle notwendige Informationen
gesammelt und den ganzen Prozeß kann man im Laufe eines Monats effektiv durchgeführen.
Es ist sehr wichtig, alle Prozeduren während eines Zyklus durchzuführen, dafür wurde
in unserer Klinik das folgende Schema erarbeitet.
Der erste Tag, an dem die Blutung beginnt, wird als ‚Tag 1‘ bezeichnet; die
Samenanalyse kann man in dieser Zeit durchführen. Während der Zyklustage 3-5,
also häufig während der Blutung, werden die Blutspiegel bestimmter Hormone
(Prolactin, LH, FSH, TSH) gemessen und danach am Tage 5-7 mit einer Röntgenuntersuchung
der Zustand der Eierstöcke und der Gebärmutter überprüft. Ungefähr zwischen
dem 10. bis 16. Tag wird mit Hilfe einer Ultraschalluntersuchung und Hormonbestimmung
der Eizellreifungsverlauf überprüft; parallel dazu wird auch der Aufbau der
Gebärmutterschleimhaut und die Bildung des Schleims beobachtet. Zu diesem Zeitpunkt
wird auch entschieden, wann die Überprüfung der Sperma-Mukus-Interaktion erfolgen kann.
Hierzu werden Sie gebeten am Vorabend des Tests Geschlechtsverkehr zu haben. Am nächsten
Morgen werden die Schleimqualität, die Anzahl, die Beweglichkeit und das Aussehen
des Samens beurteilt (Post-Coital-Test (PCT)).
Der Progesteronpegel wird am 21 Tag gemessen (ca. 7 Tage nach der Ovulation), dadurch
erfährt man die Qualität der Ovulation. Laparoscopie und Hysteroscopie mit Biopsie
des Endometriums kann man, im Fall das erforderlich ist, während desselben Monats durchführen.
Dank diesem Schema wird die Zeit nicht verloren und die Paare können sicher sein,
dass der Grund ihrer Unfruchtbarkeit, im Fall sie existiert, während eines Monats
festgestellt werden kann. Wenn das Problem gefunden wurde, soll man den Prozeß der
Datasammlung nicht unterbrechen, denn es ist wichtig, das ganze Testingprogramm
durchzuführen, denn einige Paare haben mehrfache Störungen.
Viele Krankheiten, wie z.B. PID (pelvic inflammatory disease), die zur Verklebung
der Eierstöcke führen kann, bezeichnet man als schlafende Krankheiten, d.h. dass
die Patientin keine Zeichen oder Symptome der Krankheit empfiehlt.
Sogar wenn im Laufe eines Tests irgendwelche Störung einmal gefunden wurde, muss
ma diese Information noch ein Mal überprüfen, um sicherzustellen, dass dies Problem
beständig ist.
Leider findet man sehr oft, dass die Tests nur teilweise durchgeführt wurden
oder sogar nicht durchgeführt wurden. Oft beginnt man auch die Behandlung bevor
der Aufklärung der Diagnose. Und umgekehrt führen viele Ärtzte die Teste so
lange durch, dass die Patienten in ART enttäuschen – sie wollen die Behandlung
letzten Endes, nicht Teste.
Vor den Tests sammelt der Artzt die ganze medizinische Geschichte des Paares, er
muss verschidene Informatzionen haben, so seinen sie bereit alle seine Fragen
zu beantworten, z.B. über den Blutungszyklus der Frau, die vorigen chirurgischen
Eingriffe etc.
Der erste Test ist die Samenanalyse. Es ist schade, aber sehr häufig wird
die Frau mehrmals getestet und sogar nachgetestet, obwohl die Samenanalyse,
die oft den Grund der Unfruchtbarkeit aufweiest, lässt man nur am Ende aller
Teste durchführen.
Nur nach der Beendung aller Teste darf man Ihre Behandlung völlig planen.
Jetzt müssen Sie einige Entscheidungen über die Behandlungsmethoden treffen.